Steckbriefe zu den Gefäßpflanzen Bayerns

Diphasiastrum Holub
Flachbärlapp

taxnr 65151
LfU-taxnr 9P0H189300

Systematik und Morphologie

Trachaeophyta

   Pteridophyta

      Lycopodiopsida

         Lycopodiales

            Lycopodiaceae Pal. ex Mirbel

               Diphasiastrum Holub

                  H Diphasiastrum alpinum (L.) Holub

                  H Diphasiastrum complanatum (L.) Holub

                  n Diphasiastrum complanatum × issleri

                  H Diphasiastrum issleri (Rouy) Holub

                  H Diphasiastrum oellgaardii Stoor & al.

                  H Diphasiastrum tristachyum (Pursh) Holub

                  H Diphasiastrum zeilleri (Rouy) Holub

 
Syn./incl.: Diphasium complanatum agg., Diphasiastrum complanatum agg., Lycopodium complanatum agg.

Abbildungen zu Diphasiastrum Holub

 

 

 
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Verbreitung und Status

Status in Bayern

H

einheimisch

Anmerkungen zum Taxon
Anmerkungen aus Rote Liste Bayern 2003
Die Flachbärlappe sind an Nahrungsstress hervorragend angepasste Pionierarten. Als Gefährdungsursachen nennen Bennert et al. (1999) und Horn et al. (2001) die zunehmende Eutrophierung über die Luft, die die Konkurrenzverhältnisse an Stickstoff-Mangelstandorten zugunsten konkurrenzkräftiger Arten verschiebt. Der langwierige und oftmals auf Pilzpartner angewiesene Entwicklungszyklus erschwert die Neuansiedlung an initialen Magerstandorten, wo durch Umwelteinflüsse die Sukzession zunehmend rascher voranschreitet. Kopp (1936) berichtet von der Gefährdung durch Streurechen, Kranzbinderei und Aufsammlung für Grabschmuck.

 
 
 

Bei fehlenden Informationen oder fehlender Karte siehe auch über-/untergeordnete Sippe. Bitte beachten Sie auch die Einleitungsseite zu den Steckbriefen.