wenig mahdverträglich, daher gerne in gelegentlich gemähten Schilf-Säumen, dann aber durch Nutzungsauflassung und/oder Impatiens glandulifera verdrängt
Anmerkungen aus Rote Liste Bayern 2003
In den beiden Hauptverbreitungsgebieten Bayerns mit unterschiedlichen Habitatansprüchen. In Südost-Oberbayern schwerpunktmäßig an sauberes Quellwasser und intakte Quellbereiche gebunden. Im westlichen Tertiärhügelland auch in übernutzten Wiesentälern und wechselfeuchten Wäldern (Mitt. M. Berg), hier auch noch in größeren Populationen, die über der kritischen Größe liegen (Abs et al. 2001). Zur Verbreitung siehe Vogt (1985) und Vogt & Lippert (1988). Die Angabe von Ferchl (1879) zu Berchtesgaden konnte schon von Hepp (1956) nicht mehr bestätigt werden.
Anmerkungen aus Kommentierte Artenliste 2018 (Erläuterungen)
V 838 z.T., BayAtlas 525; Meierott 2001, FRG, Vogt & Lippert 1988; in Nordbayern starker Rückgang, >
Auf feuchten bis sickernassen, meist kalkhaltigen Böden in Quellfluren, in lichten Sumpfwäldern, Quellmooren, an Bach- und Grabenrändern, oft zusammen mit Cratoneuron commutatum (Cratoneurion commutati).
Zeigerwerte nach Ellenberg
Lichtzahl
L:
8
= Lichtpflanze
Temperaturzahl
T:
4
= Mäßigwärme- bis Kühlezeiger
Kontinentalitätszahl
K:
4
= subozeanisch
Feuchtezahl
F:
9
= Nässezeiger
F2:
u
= Überschwemmungszeiger
Reaktionszahl
R:
8
= Schwachbasen- bis Basenzeiger
Stickstoffzahl
N:
3
= auf stickstoffarmen Standorte häufiger
Salzzahl
S:
0
= nicht salzertragend
Lebensform
Lebensform:
C
= krautiger Chamaephyt
   oder Hemikryptophyt
Blattausdauer
Blattausdauer:
W
= überwinternd grün
Soziologie
Soziologie:
1612
= Cratoneurion commutati
Bei fehlenden Informationen oder fehlender Karte siehe auch über-/untergeordnete Sippe. Bitte beachten Sie auch die Einleitungsseite zu den Steckbriefen.