Steckbriefe zu den Gefäßpflanzen Bayerns

Mimulus guttatus Fisch. ex DC.
Gefleckte Gauklerblume

taxnr 3707
LfU-taxnr 9P0H353500

Systematik und Morphologie

Trachaeophyta

   Spermatophyta

      Magnoliophytina

         Magnoliopsida DC.

            Asteridae Takht.

               Lamiales Bromhead

                  Phrymaceae Schauer

                     Mimulus L.

                        Mimulus guttatus Fisch. ex DC.

 
Syn./incl.: Erythranthe guttata (Fisch. ex DC.) G. L. Nesom

Abbildungen zu Mimulus guttatus Fisch. ex DC.

 
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Verbreitung und Status

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Erläuterungen zum Datenbestand
 

Status in Bayern

E

eingebürgert

Gefährdung
Gefährdung nach Roter Liste Bayern 2024 (Erläuterungen)
♦ nicht bewertet
Gefährdung n. RL Bayern 2024 - Hügel- u. Bergland (Erläuterungen)
♦ nicht bewertet
Gefährdung n. RL Bayern 2024 - Alpen (Erläuterungen)
♦ nicht bewertet
Gefährdung nach Roter Liste Deutschland 2018
n nicht bewertet
Gefährdung nach Roter Liste Bayern 2003 (Erläuterungen)
u ungefährdet
Anmerkungen zum Taxon
Anmerkungen aus Rote Liste Bayern 2003
Im Hinteren Bayerischen Wald fest eingebürgert. Lokal eingebürgert z. B. auch bei Pegnitz, in Südschwaben, bei Rosenheim und im Alpenraum. Derzeit wohl noch in Ausbreitung begriffen. 
Anmerkungen aus Kommentierte Artenliste 2018 (Erläuterungen)
V 1736 "Im Geb. seit mehr als einem Menschenalter eingebürgert", BayAtlas 1466; nach Boesmiller 2010 zuerst 1884 am Zwieseler Waldhaus entdeckt, derzeit auch in anderen Regionen noch in Ausbreitung 
Flora von Bayern – Steckbriefe (Erläuterungen)
Bearbeiter
A. Fleischmann 
Standort
feuchte bis nasse (auch zeitweise überflutete) Teich-, Bach- und Flussufer, feuchte (Straßen)Gräben, quellige Stellen, Kiesbänke, oft im seichten Wasser, schlammige, kiesige oder sandig-lehmige Böden, kalkmeidend (Sparganio-Glycerion, Cardamino-Montion, Agropyro-Rumicion). den beiden Abhängen vom Schlosse [Deffernik] in solcher Menge […], dass er wenigstens schon 20 Jahre, wahrscheinlich aus dem früher besser gepflegten Schlossgarten verwildert, dieses Terrain behauptet und sich weiter ausbreitet. Jetzt bedeckt er ungefähr 1½ km […]“ (Zeyss 1884: 139). Eine Übersicht früher bayerischer Nachweise gibt Poeverlein 1904 in Flora exsiccata Bavarica: Nr. 98 (jedoch fehlt hier der Münchner Erstfund). Bereits Vollmann 1914a gilt die Art als in Bayern „[…] seit mehr als einem Menschenalter eingebürgert, bes. Wb [Bayerischer Wald], öfters ohne nachweisbare Kultur in benachbarten Gärten“ an. An den Wuchsorten oft nicht mehr feststellbar, wo gepflanzt (z.T. in Uferbegrünungen verwendet) und wo spontan adventiv, da dort, wo sie auftritt, oft lange ausdauernd. Vielerorts bereits eingebürgert, so u.a. im Bayerischen Wald („[…] am Regen u. seinen Zuflüssen in großer Menge“, Vollmann 1914a, dort auch heute noch zahlreich), an der Isar bei Landshut, bei Pegnitz, in Südschwaben, um den Tegernsee, um Rosenheim und auch in einigen Tallagen im Alpenraum. Weiter in Ausbreitung begriffen. 

Zeigerwerte nach Ellenberg

Lichtzahl

 L: 

7

 = Halblichtpflanze

Temperaturzahl

 T: 

x

 = indifferentes Verhalten

Kontinentalitätszahl

 K: 

3

 = ozeanisch bis subozeanisch

Feuchtezahl

 F: 

9

 = Nässezeiger

 F2: 

u

 = Überschwemmungszeiger

Reaktionszahl

 R: 

x

 = indifferentes Verhalten

Stickstoffzahl

 N: 

6

 = stickstoffreiche bis mäßig stickstoffreiche Standorte anzeigend

Salzzahl

 S: 

0

 = nicht salzertragend

 

Lebensform

 Lebensform: 

A

 = Hydrophyt

 

  

 

   oder Hemikryptophyt

Blattausdauer

 Blattausdauer: 

W

 = überwinternd grün

Soziologie

 Soziologie: 

1611

 = Montio-Cardaminion

 
 
 

Bei fehlenden Informationen oder fehlender Karte siehe auch über-/untergeordnete Sippe. Bitte beachten Sie auch die Einleitungsseite zu den Steckbriefen.