Steckbriefe zu den Gefäßpflanzen Bayerns

Anthyllis vulneraria L. s. l.
Wundklee

taxnr 477
LfU-taxnr 9P0H049100

Systematik und Morphologie

Trachaeophyta

   Spermatophyta

      Magnoliophytina

         Magnoliopsida DC.

            Rosidae Takht.

               Fabales Bromhead

                  Fabaceae Lindley

                     Anthyllis L.

                        Anthyllis vulneraria L. s. l.

                           U Anthyllis vulneraria L. subsp. vulneraria

                           H Anthyllis vulneraria subsp. alpicola (Brügger) Gutermann

                           H Anthyllis vulneraria subsp. carpatica (Pant.) Nyman

                           - Anthyllis vulneraria subsp. maritima (K. G. Hagen) Corb.

                           U Anthyllis vulneraria subsp. polyphylla auct. non (DC.) Nyman

                           - Anthyllis vulneraria subsp. polyphylla (DC.) Nyman

Abbildungen zu Anthyllis vulneraria L. s. l.

 
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Verbreitung und Status

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Erläuterungen zum Datenbestand
 

Status in Bayern

H

einheimisch

Gefährdung
Gefährdung nach Roter Liste Bayern 2024 (Erläuterungen)
* ungefährdet
Gefährdung n. RL Bayern 2024 - Hügel- u. Bergland (Erläuterungen)
* ungefährdet
Gefährdung n. RL Bayern 2024 - Alpen (Erläuterungen)
* ungefährdet
Gefährdung nach Roter Liste Deutschland 2018
* ungefährdet
Gefährdung nach Roter Liste Bayern 2003 (Erläuterungen)
u ungefährdet
Anmerkungen zum Taxon
Anmerkungen aus Kommentierte Artenliste 2018 (Erläuterungen)
V 1196, BayAtlas 932 
Flora von Bayern – Steckbriefe (Erläuterungen)
Bearbeiter
H. Kalheber und W. Lippert 
Standort
Die meisten Sippen sind kalkhold. In Bayern in Kalk-Magerrasen, auf Weiden und in lichten Kiefernwäldern, bevorzugt auf basenreichen, sommerwarmen, meist kalkhaltigen Böden. Tiefwurzler, dadurch Bodenfestiger und gute Futterpflanzen (Oberdorfer 1983). Ob sie in Bayern landwirtschaftlich genutzt wurden, ist nicht bekannt. Ploidie: Alle untersuchten Sippen sind diploid mit 2 n =12 Chromosomen. Das hat zur Folge, dass sich an den Grenzzonen der Sippen leicht Zwischenformen (stabile Hybriden) bilden können. Das bedeutet, dass die Sippen von Anthyllis vulneraria L. agg. anders behandelt werden müssen als andere vielgestaltige Sippen, wie z.B. Alchemilla vulgaris L. agg., die meist apomiktisch sind, oder die polyploide Artenvielfalt von Galium sect. Leptogalium (Ehrendorfer 1956). 

Zeigerwerte nach Ellenberg

Lichtzahl

 L: 

8

 = Lichtpflanze

Temperaturzahl

 T: 

6

 = Mäßigwärme- bis Wärmezeiger

Kontinentalitätszahl

 K: 

3

 = ozeanisch bis subozeanisch

Feuchtezahl

 F: 

3

 = Trockniszeiger

Reaktionszahl

 R: 

7

 = Schwachsäure- bis Schwachbasenzeiger

Stickstoffzahl

 N: 

2

 = stickstoffarme bis -ärmste Standorte anzeigend

Salzzahl

 S: 

0

 = nicht salzertragend

 

Lebensform

 Lebensform: 

H

 = Hemikryptophyt

Blattausdauer

 Blattausdauer: 

S

 = sommergrün

Soziologie

 Soziologie: 

532

 = Brometalia erecti

 
 
 

Bei fehlenden Informationen oder fehlender Karte siehe auch über-/untergeordnete Sippe. Bitte beachten Sie auch die Einleitungsseite zu den Steckbriefen.