an der Donau und im Isar-Mündungsgebiet nur noch zwei spontane Kleinbestände, Ansiedlungen bei Artenhilfsmaßnahmen mit autochthonen Nachzuchtmaterial dort meist kurzlebig, Bestände am Main noch etwas stabiler
Anmerkungen aus Rote Liste Bayern 2003
Unbeständige Pionierpflanze. Alle ehemaligen Wuchsorte an der Donau und im Isarmündungsgebiet sind erloschen. Rezent nur mehr in neu angelegten Seigen und Flutmulden zwischen Regensburg und Straubing (Scheuerer 1999a, b) und an der Isarmündung. Am Main dagegen noch in einigermaßen stabilen Beständen (Mitt. L. Meierott).
Anmerkungen aus Kommentierte Artenliste 2018 (Erläuterungen)
V 1977, BayAtlas 1716; RLBay, am Main zwischen Bamberg und Würzburg noch relativ stabil, sonst deutlicher Rückgang, z.B. in Ostbayern auch als Neophyt an Fernstraßen (Scheuerer & Diewald 2009), >
Auf feuchten, nährstoff- und basenreichen Sand-, Lehm- und Tonböden an Ufern und Gräben, in Wiesensenken und Flutrasen (VC Agropyro-Rumicion, seltener auch im Molinion), sekundär an Weg- und Straßenrändern, Stromtalpflanze.
Zeigerwerte nach Ellenberg
Lichtzahl
L:
8
= Lichtpflanze
Temperaturzahl
T:
6
= Mäßigwärme- bis Wärmezeiger
Kontinentalitätszahl
K:
5
= subozeanisch bis subkontinental
Feuchtezahl
F:
7
= Feuchtezeiger
F2:
u
= Überschwemmungszeiger
Reaktionszahl
R:
8
= Schwachbasen- bis Basenzeiger
Stickstoffzahl
N:
5
= mäßig stickstoffreiche Standorte anzeigend
Salzzahl
S:
2
= oligohalin
Lebensform
Lebensform:
H
= Hemikryptophyt
Blattausdauer
Blattausdauer:
S
= sommergrün
Soziologie
Soziologie:
3811
= Agropyro-Rumicion
Bei fehlenden Informationen oder fehlender Karte siehe auch über-/untergeordnete Sippe. Bitte beachten Sie auch die Einleitungsseite zu den Steckbriefen.