Die von Milbradt (1978) angegebenen Vorkommen in der Fränkischen Schweiz konnten nur mehr teilweise bestätigt werden, jedoch bei Elberberg und Schüttersmühle stabil und dort z. T. in Felsfreistellungsprogramme integriert (Mitt. B. Raab). Ein Nachweis von Emmert von der Langen Eller bei Unfinden wird bereits bei Ade (1943) angezweifelt, von Meierott (2001) für Unterfranken aber als ausgestorben angegeben. Ein zweiter Nachweis von Emmert bei Schafhof (bei Erbrechtshausen, in K, Mitt. L. Meierott) zeigt, dass die Art in K ehemals nicht nur im Raum Nürnberg beheimatet war. Die Vorkommen in der Bodenwöhrer Senke sind erloschen oder stark beeinträchtigt. In M noch ein kleines, aber offenbar ungefährdetes Vorkommen an einem Nagelfluhfelsen im Isartal (Mitt. J. Ewald).
Anmerkungen aus Kommentierte Artenliste 2018 (Erläuterungen)
V 1520 "Uva-ursi procumbens Mnch.", BayAtlas 1215; RLBay, im Alpenvorland (M) weitgehend erloschen, die Vorkommen am Lech bis auf eines durch Staustufenbau vernichtet, an der Isar noch ein aktuelles Vorkommen, in H noch bei Gröbenzell; auch nördlich der Donau stark zurückgegangen, >
Zeigerwerte nach Ellenberg
Lichtzahl
L:
6
= Halbschatten- bis Halblichtpflanze
Temperaturzahl
T:
x
= indifferentes Verhalten
Kontinentalitätszahl
K:
5
= subozeanisch bis subkontinental
Feuchtezahl
F:
3
= Trockniszeiger
Reaktionszahl
R:
x
= indifferentes Verhalten
Stickstoffzahl
N:
2
= stickstoffarme bis -ärmste Standorte anzeigend
Salzzahl
S:
0
= nicht salzertragend
Lebensform
Lebensform:
Z
= holziger Chamaephyt
Blattausdauer
Blattausdauer:
I
= immergrün
Soziologie
Soziologie:
x
= indifferentes Verhalten
Bei fehlenden Informationen oder fehlender Karte siehe auch über-/untergeordnete Sippe. Bitte beachten Sie auch die Einleitungsseite zu den Steckbriefen.