Eingebürgert in S bei Aschaffenburg (Prantl 1884, Ade 1943), in P bei Würzburg und Schweinfurt (Meierott 1986 u. 2002) und in K bei Nürnberg (Subal 1991).
Anmerkungen aus Kommentierte Artenliste 2018 (Erläuterungen)
BayAtlas 2291; Meierott 2001, FRG, FHuG, Dickoré & Springer 2011, 2016, nicht heimisch, jedoch gelegentlich eingebürgert
Auf trockenwarmen, nährstoffreichen Sand- und Lehmböden Pionierpflanze in Trittrasen, lückigen Scherrasen, an Weg- und Straßenrändern, auf Hafen- und Bahngelände (Polygonion avicularis, Cynosurion, Convolvulo-Agropyrion). (S P K J O H), s–z planar bis collin. EN in Schrank 1789, 1. Band: 317: „bey Stein nächst Troßburg [Trostberg], um Julbach [Kreis Rottal-Inn]“ eine weitere frühe Quelle, die vielleicht auf ehemalige Einschleppung mit dem Weinbau verweist, in Heller 1810: 67: „Hab. in cultis siccis (In vineis der oberen Leiste versus Höchberg, et in monte Kalbenstein versus Karlenburg [Karlburg bei Karlstadt]“. In Wärmegebieten aktuell etabliert, so z.B. um Aschaffenburg, in Würzburg, Schweinfurt, Bamberg, um Nürnberg-Fürth, in Regensburg, Passau und München zu Einzelangaben vgl. Schwarz 1901, Subal 1991, Gatterer & Nezadal 2003, Meierott 2008a, Zahlheimer 2001, Dickoré & Springer 2011, 2016.
Zeigerwerte nach Ellenberg
Lichtzahl
L:
8
= Lichtpflanze
Temperaturzahl
T:
7
= Wärmezeiger
Kontinentalitätszahl
K:
3
= ozeanisch bis subozeanisch
Feuchtezahl
F:
4
= Trocknis- bis Frischezeiger
Reaktionszahl
R:
x
= indifferentes Verhalten
Stickstoffzahl
N:
5
= mäßig stickstoffreiche Standorte anzeigend
Salzzahl
S:
0
= nicht salzertragend
Lebensform
Lebensform:
G
= Geophyt
   oder Hemikryptophyt
Blattausdauer
Blattausdauer:
S
= sommergrün
Soziologie
Soziologie:
3711
= Polygonion avicularis
Bei fehlenden Informationen oder fehlender Karte siehe auch über-/untergeordnete Sippe. Bitte beachten Sie auch die Einleitungsseite zu den Steckbriefen.