Die erst 1996 neu beschriebene Art konnte im Bayerischen Wald an fünf Fundorten nachgewiesen werden (Horn et al. 1999, Diewald & Horn 2001). Über die historische Verbreitung ist bislang nichts bekannt. Die Gefährdungskategorie 1 beruht auf den Kenntnissen von K. Horn, wonach die Art neben herkömmlichen Gefährdungen (Eutrophierung, Sukzession etc.) vor allem durch Botanisieren bedroht ist (vgl. Bennert et al. 1999, Horn et al. 2001).
Anmerkungen aus Kommentierte Artenliste 2018 (Erläuterungen)
Horn, Diewald & Hofmann 1999, Diewald & Horn 2001, nur im Bayerischen Wald, selten
Frische, saure, stickstoffarme, meist humusreiche, skelettreiche Lehmböden mit unterschiedlichen Sand- und Tonanteilen an zumeist vollsonnigen, seltener halbschattigen Standorten. Die Wuchsorte sind anthropogene Sekundärstandorte (siehe bei D. alpinum). Dort wächst D. × oellgaardii in Borstgrasrasen (Violion caninae) sowie in Beständen des montanen Beerstrauch-Gestrüpps (Vaccinio-Callunetum).
Bei fehlenden Informationen oder fehlender Karte siehe auch über-/untergeordnete Sippe. Bitte beachten Sie auch die Einleitungsseite zu den Steckbriefen.