Steckbriefe zu den Gefäßpflanzen Bayerns

Diphasiastrum complanatum (L.) Holub subsp. complanatum
Gewöhnlicher Flachbärlapp

taxnr 12660
LfU-taxnr 9P0H851700

Systematik und Morphologie

Trachaeophyta

   Pteridophyta

      Lycopodiopsida

         Lycopodiales

            Lycopodiaceae Pal. ex Mirbel

               Diphasiastrum Holub

                  Diphasiastrum complanatum (L.) Holub

                     Diphasiastrum complanatum (L.) Holub subsp. complanatum

Abbildungen zu Diphasiastrum complanatum (L.) Holub subsp. complanatum

 

 

 

 
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Verbreitung und Status

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Erläuterungen zum Datenbestand
 

Status in Bayern

H

einheimisch

Verantwortung und Schutz
Schutzstatus in Bayern
§ besonders geschützt
Schutzverordnung
A Bundesartenschutzverordnung
Gefährdung
Gefährdung nach Roter Liste Bayern 2003 (Erläuterungen)
2 stark gefährdet
Flora von Bayern – Steckbriefe (Erläuterungen)
Bearbeiter
K. Horn 
Standort
Frische, saure, stickstoffarme, meist humusreiche, skelettreiche Lehmböden mit unterschiedlichen Sand- und Tonanteilen, seltener reine Sandböden, an schattigen bis vollbesonnten Standorten (D. complanatum ist die schattentoleranteste Diphasiastrum -Sippe). Schwerpunktmäßig werden lichte Nadelwälder und Nadelholzforste (Vaccinio-Piceetea) besiedelt. Für die Sand-Kiefernwälder (Dicrano-Pinion) gilt D. complanatum als Kennart. In den Mittelgebirgen ist die Art an anthropogenen Sekundärstandorten (siehe bei D. alpinum) anzutreffen und wächst dort in Borstgrasrasen (Violion caninae), in Beständen des montanen Beerstrauch-Gestrüpps (Vaccinio-Callunetum) sowie in lückigen Deschampsia flexuosa -Beständen. 

 
 
 

Bei fehlenden Informationen oder fehlender Karte siehe auch über-/untergeordnete Sippe. Bitte beachten Sie auch die Einleitungsseite zu den Steckbriefen.