Nach Sukopp & Scholz (1968) zumindest in den Trocken- und Wärmegebieten Mitteleuropas Archäophyt (vgl. Müller 1983). Dies gilt vermutlich auch für die westlichen Randlagen des Ostbayerischen Grenzgebirges.
Anmerkungen aus Kommentierte Artenliste 2018 (Erläuterungen)
V 205, BayAtlas 2172; nach Sukopp & Scholz 1968 in Wärmegebieten Archäophyt, zerstreut, gelegentlich unbeständig verschleppt
S P K J O H (M), s–z planar bis collin. Poa bulbosa ist nach Sukopp & Scholz 1968 in Mitteleuropa nicht heimisch, sondern mit Schwerpunkt in den Trocken- und Wärmegebieten Archäophyt. EN in Schrank 1789 („bey Burghausen am Schiffwege“), in Mainfranken nach Lehmann 1809 „ad muros vinearum ubique frequens“. Aktuelle VSP am Main zwischen Lohr und Bamberg sowie um Nürnberg. Das derzeit südlichste Vorkommen in Bayern liegt bei Seehausen am Staffelsee (Fleischmann 2021).
Bei fehlenden Informationen oder fehlender Karte siehe auch über-/untergeordnete Sippe. Bitte beachten Sie auch die Einleitungsseite zu den Steckbriefen.