Die aus Nordamerika stammende Art ist seit 1898 in Mitteleuropa nachgewiesen (Oberdorfer 2001) und tritt in der Regel adventiv-unbeständig in Feldern und Deponien auf (Meierott 1986). Möglicherweise findet auch bei dieser Art eine Einbürgerung entlang von Autobahn-Mittelstreifen statt (vgl. Hetzel & Meierott 1998).
Anmerkungen aus Kommentierte Artenliste 2018 (Erläuterungen)
V: 604, BayAtlas: 52; seit etwa 1980 vor allem in Trifolium resupinatum- und T. alexandrinum-Feldern (Meierott 2001, FRG, FHuG, Höcker in Fürnrohr 2012), Springer 2014, neuerdings auch an Straßenrändern
Flussufersäume, Äcker, vor allem in Leguminosen-Kulturen (auf Trifolium resupinatum, T. alexandrinum, Medicago sativa agg.), daneben ruderal auf Deponien, v.a. in Chenopodietea auf Klärsubstraten, dort v.a. auf Xanthium albinum, Solanum lycopersicum, Polygonaceae, Apiaceae, Lamiaceae, Chenopodiaceae, aber auch verschiedenste andere Pflanzen, geringe Wirtsspezifität in jüngerer Zeit vermehrt auch an Autobahn- und Straßenrandstreifen sowie innerstädtischen Baubrachen und Bahngelände. Neophyt: Heimat südl. Nordamerika, im Mittelmeerraum schon lange eingebürgert, 1898 erstmals in Deutschland mit Luzerne-Saatgut aus Amerika eingeführt (Oberdorfer 2001). EN für Bayern ca. 1914 (Vollmann 1914a Harz 1914) von 5833/1 Hochstadt a. Main bei Lichtenfels.
Zeigerwerte nach Ellenberg
Lichtzahl
L:
x
= indifferentes Verhalten
Temperaturzahl
T:
7
= Wärmezeiger
Kontinentalitätszahl
K:
?
= ungeklärtes Verhalten
Feuchtezahl
F:
?
= ungeklärtes Verhalten
Reaktionszahl
R:
x
= indifferentes Verhalten
Stickstoffzahl
N:
x
= indifferentes Verhalten
Salzzahl
S:
0
= nicht salzertragend
Lebensform
Lebensform:
T
= Therophyt
   Vollparasit
Blattausdauer
Blattausdauer:
S
= sommergrün
Soziologie
Soziologie:
33
= Chenopodietea
Bei fehlenden Informationen oder fehlender Karte siehe auch über-/untergeordnete Sippe. Bitte beachten Sie auch die Einleitungsseite zu den Steckbriefen.