Steckbriefe zu den Gefäßpflanzen Bayerns

Diphasiastrum issleri (Rouy) Holub
Issler-Flachbärlapp

taxnr 20018
LfU-taxnr 9P0H156400

Systematik und Morphologie

Trachaeophyta

   Pteridophyta

      Lycopodiopsida

         Lycopodiales

            Lycopodiaceae Pal. ex Mirbel

               Diphasiastrum Holub

                  Diphasiastrum issleri (Rouy) Holub

 
Syn./incl.: Diphasium issleri (Rouy) Holub, Lycopodium issleri (Rouy) Domin

Abbildungen zu Diphasiastrum issleri (Rouy) Holub

 

 

 

 
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Verbreitung und Status

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Erläuterungen zum Datenbestand
 

Status in Bayern

H

einheimisch

Verantwortung und Schutz
Verantwortung Bayerns
h Hauptverantwortung Bayerns innerhalb Deutschlands
Verantwortung Deutschlands
!! sehr hohe Verantwortung Deutschlands
Schutzstatus in Bayern
§ besonders geschützt
Schutzverordnung
A Bundesartenschutzverordnung
Gefährdung
Gefährdung nach Roter Liste Bayern 2024 (Erläuterungen)
2 stark gefährdet
Gefährdung n. RL Bayern 2024 - Hügel- u. Bergland (Erläuterungen)
2 stark gefährdet
Gefährdung n. RL Bayern 2024 - Alpen (Erläuterungen)
1 vom Aussterben bedroht
Gefährdung nach Roter Liste Deutschland 2018
2 stark gefährdet
Gefährdung nach Roter Liste Bayern 2003 (Erläuterungen)
2 stark gefährdet
Anmerkungen zum Taxon
Anmerkungen aus Rote Liste Bayern 2003
Die Angabe für K (Haßberge) wurde als D. alpinum richtig gestellt (Mitt. L. Meiereott). Eine Zusammenstellung der Fundorte im Nationalpark Bayerischer Wald findet sich bei Diewald & Horn (2001). 
Anmerkungen aus Kommentierte Artenliste 2018 (Erläuterungen)
Suessenguth 1934, Damboldt 1962, BayAtlas 9; für den Bayerischen Wald Diewald & Horn 2001, Horn, Diewald & Scheuerer 2012, Horn et al. 2017c, > 
Flora von Bayern – Steckbriefe (Erläuterungen)
Bearbeiter
K. Horn 
Standort
Frische, saure, stickstoffarme, meist humusreiche, skelettreiche Lehmböden mit unterschiedlichen Sand- und Tonanteilen, seltener reine Sandböden, an vollsonnigen bis halbschattigen Standorten. In der nördlichen Oberpfalz sowie im Bayerischen Wald sind Vorkommen entlang von Bahnlinien (Böschungsbereiche, ehemalige Feuerschutzstreifen) in lichten, zwergstrauchreichen Kiefern- bzw. Fichtenforsten dokumentiert. In den Mittelgebirgen ist die Art meist an anthropogenen Sekundärstandorten (siehe bei D. alpinum) anzutreffen und wächst dort in Borstgrasrasen (Violion caninae), in Beständen des montanen Beerstrauch-Gestrüpps (Vaccinio-Callunetum) sowie in lückigen Deschampsia flexuosa Beständen. Im Allgäu ist als vermutlicher Primärwuchsort ein sich über die nasse Moorfläche erhebender „Heidebuckel“ im Trogener Moor bekannt. 

Zeigerwerte nach Ellenberg

Lichtzahl

 L: 

9

 = Vollichtpflanze

Temperaturzahl

 T: 

5

 = Mäßigwärmezeiger

Kontinentalitätszahl

 K: 

5

 = subozeanisch bis subkontinental

Feuchtezahl

 F: 

5

 = Frischezeiger

Reaktionszahl

 R: 

1

 = Starksäurezeiger

Stickstoffzahl

 N: 

1

 = stickstoffärmste Standorte anzeigend

Salzzahl

 S: 

0

 = nicht salzertragend

 

Lebensform

 Lebensform: 

C

 = krautiger Chamaephyt

Blattausdauer

 Blattausdauer: 

I

 = immergrün

Soziologie

 Soziologie: 

5121

 = Calluno-Genistion

 
 
 

Bei fehlenden Informationen oder fehlender Karte siehe auch über-/untergeordnete Sippe. Bitte beachten Sie auch die Einleitungsseite zu den Steckbriefen.