autochthones Vorkommen bei Bad Kissingen bereits kurz nach 1905 verschollen, als Neophyt mh und in starker Ausbreitung, diese eingebürgerten, meist straßenbegleitenden Vorkommen nicht bewertet
Anmerkungen aus Rote Liste Bayern 2003
Für Synonym Spergularia salina J. Presl & C. Presl : Ehemals nur bei Bad Kissingen (Vollmann 1914), hier gegen 1900 erloschen (Meierott 2001). In Nordbayern an Straßenrändern vielfach synanthrop in Ausbreitung (Gerstberger 1992, Mitt. W. Hartmann, L. Meierott). Ebenfalls synanthrop im Hafen von Kelheim (Zimmer 1997). Für O und H als an der A3 eingebürgert angegeben (Zahlheimer 2001).
Anmerkungen aus Kommentierte Artenliste 2018 (Erläuterungen)
V 719, BayAtlas 292; zur Nomenklatur vgl. Hand & Buttler 2009. Die ursprünglichen Vorkommen auf den Binnensalzstellen bei Bad Kissingen und Bad Orb sind um 1900 erloschen (Meierott 2001). Mittlerweile als Straßenrandpflanze entlang von Verkehrswegen mit Salzstreuung seit etwa 1990 in rascher Ausbreitung begriffen, aber noch ungleich erfasst. <
Autochthon auf lückigen, wechselfeuchten bis nassen Salzwiesen (Puccinellio-Spergularion salinae), sekundär an salzgestreuten Straßenrändern, meist zusammen mit Puccinellia distans im sandig-kiesigen Straßenbankett.
Zeigerwerte nach Ellenberg
Für Synonym Spergularia salina J. Presl & C. Presl
Lichtzahl
L:
7
= Halblichtpflanze
Temperaturzahl
T:
6
= Mäßigwärme- bis Wärmezeiger
Kontinentalitätszahl
K:
x
= indifferentes Verhalten
Feuchtezahl
F:
7
= Feuchtezeiger
F2:
u
= Überschwemmungszeiger
Reaktionszahl
R:
9
= Basen- und Kalkzeiger
Stickstoffzahl
N:
?
= ungeklärtes Verhalten
Salzzahl
S:
9
= euhalin bis hypersalin
Lebensform
Lebensform:
H
= Hemikryptophyt
Blattausdauer
Blattausdauer:
W
= überwinternd grün
Soziologie
Soziologie:
2613
= Puccinellio-Spergularion salinae
Bei fehlenden Informationen oder fehlender Karte siehe auch über-/untergeordnete Sippe. Bitte beachten Sie auch die Einleitungsseite zu den Steckbriefen.