nur im Truppenübungsplatz Grafenwöhr noch mit einzelnen sehr kleinen Beständen
Anmerkungen aus Rote Liste Bayern 2003
Erstnachweis durch Troll (1925) in der Oberpfalz. Wiederfund an einem benachbarten Wuchsort durch Nezadal (1984). Ein Nachweis bei Bernau am Chiemsee 1907 wird von Troll (l. c.) als vorübergehend eingestuft. Am bayerischen Untermain nie bestätigt (Meierott 2001).
Anmerkungen aus Kommentierte Artenliste 2018 (Erläuterungen)
V 724 "adv. Ho Bernau (1907)", BayAtlas 287; bei Grafenwöhr 1918 von Troll gefunden (Troll 1925) und nahebei von Nezadal (1984) wieder bestätigt; Angaben aus dem bayerischen Untermaingebiet (Ade in Hepp 1954) konnten bisher nicht bestätigt werden (Meierott 2001)
Auf offenen, (wechsel-)feuchten, kalkarmen, sandig-tonigen (bis anmoorigen) Böden in Gräben, Bodensenken in lückigen Sandmagerrasen (Nanocyperion, Radiolion), vgl. Aufnahmetabelle in Schott 2020.
Zeigerwerte nach Ellenberg
Lichtzahl
L:
8
= Lichtpflanze
Temperaturzahl
T:
7
= Wärmezeiger
Kontinentalitätszahl
K:
2
= ozeanisch
Feuchtezahl
F:
7
= Feuchtezeiger
Reaktionszahl
R:
3
= Säurezeiger
Stickstoffzahl
N:
2
= stickstoffarme bis -ärmste Standorte anzeigend
Salzzahl
S:
0
= nicht salzertragend
Lebensform
Lebensform:
T
= Therophyt
Blattausdauer
Blattausdauer:
S
= sommergrün
Soziologie
Soziologie:
3111
= Nano-Cyperion
Bei fehlenden Informationen oder fehlender Karte siehe auch über-/untergeordnete Sippe. Bitte beachten Sie auch die Einleitungsseite zu den Steckbriefen.