Tritt zumeist ruderal und unbeständig auf, so z. B. massenhaft nach der Renovierung der Burg Pappenheim (Mitt. H. Schuwerk, W. Subal). Dauerhafte Vorkommen in J auf Steinbruchhalden bei Solnhofen (Mitt. W. Subal). Nachweise in Mainfranken fehlen aus neuerer Zeit, nachdem Meierott & Wirth (1982) noch von einem neuerdings verstärkten Auftreten der Art berichteten. Nach Merxmüller (1977) nicht heimisch, sondern nur gelegentlich eingebürgert.
Anmerkungen aus Kommentierte Artenliste 2018 (Erläuterungen)
V 2123, BayAtlas 1893; RLBay, Status unklar, möglicherweise Archäophyt, nach Merxmüller 1977 "wohl nur aus alten Kulturen verwildert und gelegentlich eingebürgert", aktuell anscheinend in deutlichem Rückgang; einige der Angaben in V beziehen sich auf Lactuca quercina, >
Auf mäßig trockenen, basenreichen, steinigen Lehmböden an Schuttstellen, in Steinbrüchen, Weinbergen, an Gebüsch- und Waldsäumen (Alliarion, Arction), in Waldschlägen.
Zeigerwerte nach Ellenberg
Lichtzahl
L:
7
= Halblichtpflanze
Temperaturzahl
T:
8
= Wärme- bis extremer Wärmezeiger
Kontinentalitätszahl
K:
2
= ozeanisch
Feuchtezahl
F:
4
= Trocknis- bis Frischezeiger
Reaktionszahl
R:
7
= Schwachsäure- bis Schwachbasenzeiger
Stickstoffzahl
N:
7
= an stickstoffreichen Standorten häufiger
Salzzahl
S:
0
= nicht salzertragend
Lebensform
Lebensform:
H
= Hemikryptophyt
   oder Therophyt
Blattausdauer
Blattausdauer:
S
= sommergrün
Soziologie
Soziologie:
3522
= Geo-Alliarion
Bei fehlenden Informationen oder fehlender Karte siehe auch über-/untergeordnete Sippe. Bitte beachten Sie auch die Einleitungsseite zu den Steckbriefen.