Steckbriefe zu den Gefäßpflanzen Bayerns

Laserpitium latifolium L.
Breitblättriges Laserkraut

taxnr 3280
LfU-taxnr 9P0H313100

Systematik und Morphologie

Trachaeophyta

   Spermatophyta

      Magnoliophytina

         Magnoliopsida DC.

            Rosidae Takht.

               Apiales Nakai

                  Apiaceae Lindley

                     Laserpitium L.

                        Laserpitium latifolium L.

 
Syn./incl.: Laserpitium latifolium var. asperum Crantz, Laserpitium latifolium L. var. latifolium

Abbildungen zu Laserpitium latifolium L.

 

 

 

 

 
Creative Commons License Alle Fotos sind unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert!

Verbreitung und Status

Die Verbreitungskarte zu Laserpitium latifolium L. wird geladen ...

 
Creative Commons License    Alle Verbreitungskarten sind unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert!

Erläuterungen zum Datenbestand
 

Status in Bayern

H

einheimisch

Gefährdung
Gefährdung nach Roter Liste Bayern 2024 (Erläuterungen)
V Vorwarnliste
Gefährdung n. RL Bayern 2024 - Hügel- u. Bergland (Erläuterungen)
3 gefährdet
Gefährdung n. RL Bayern 2024 - Alpen (Erläuterungen)
* ungefährdet
Gefährdung nach Roter Liste Deutschland 2018
V Vorwarnliste
Gefährdung nach Roter Liste Bayern 2003 (Erläuterungen)
V Vorwarnstufe
Anmerkungen zum Taxon
Anmerkungen aus Kommentierte Artenliste 2018 (Erläuterungen)
V 1502, BayAtlas 1190; eine Unterscheidung von var. asperum (Crantz) Neilr. (auf Kalk in Nordbayern (fast?) ausschließlich) und var. latifolium (in den Alpen fast ausschließlich) vermutlich taxonomisch kaum berechtigt 
Flora von Bayern – Steckbriefe (Erläuterungen)
Bearbeiter
L. Meierott 
Standort
Auf frischen bis wechseltrockenen, basenreichen und oft kalkreichen Lehm- und Steinschuttböden an Wald- und Gebüschsäumen (Origanetalia, Geranion sanguinei), in Verlichtungen von Kalk-Buchen- (Cephalanthero-Fagenion) und Eichen-Hainbuchenwäldern in den Alpen in subalpinen Lagen an Felsbändern, vor allem in Rostseggenrasen und Reitgrasbeständen (Caricion ferruginei, Calamagrostion), in den Voralpen (an Lech und Isar) und im Jura auch in lichten Kiefernwäldern (Erico-Pinion). S P K J O† H M A, sz–mh collin bis subalpin (nach Dörr & Lippert 2004 am Söllereck, 8627/1, bei 1800m). VSP in der Frankenalb, auf den Lech-Heiden und in den Alpen in O verschollen. 

Zeigerwerte nach Ellenberg

Lichtzahl

 L: 

7

 = Halblichtpflanze

Temperaturzahl

 T: 

4

 = Mäßigwärme- bis Kühlezeiger

Kontinentalitätszahl

 K: 

2

 = ozeanisch

Feuchtezahl

 F: 

5

 = Frischezeiger

 F2: 

w

 = Wechselfeuchtezeiger

Reaktionszahl

 R: 

9

 = Basen- und Kalkzeiger

Stickstoffzahl

 N: 

3

 = auf stickstoffarmen Standorte häufiger

Salzzahl

 S: 

0

 = nicht salzertragend

 

Lebensform

 Lebensform: 

H

 = Hemikryptophyt

Blattausdauer

 Blattausdauer: 

S

 = sommergrün

Soziologie

 Soziologie: 

611

 = Trifolio-Origanetalia

 
 
 

Bei fehlenden Informationen oder fehlender Karte siehe auch über-/untergeordnete Sippe. Bitte beachten Sie auch die Einleitungsseite zu den Steckbriefen.