Für Synonym Euphorbia villosa Waldst. & Kit. ex Willd. : Von Mayenberg (1875) bei Hals noch als sehr häufig angegeben, von Fürsch (1983) nur mehr eine kleine Population wiederentdeckt. 1998 nur mehr 1 indigenes Individuum. Erste Artenhilfsmaßnahmen seit 1998 (Gehölzauflichtung und Bekämpfung des Drüsigen Springkrauts am Wuchsort, Ansalbung im Umfeld des Wuchsortes) brachten bislang positive Ergebnisse (Mitt. A. Zechmann, W. A. Zahlheimer). Derzeit 5 Individuen (Fürsch 2001a).
Anmerkungen aus Kommentierte Artenliste 2018 (Erläuterungen)
V 1306, BayAtlas 997; Merxmüller 1969: "die im Gebiet allein vertretene 'ssp. austriaca' wird in FE in [E. villosa] einbezogen"; am ursprünglichen Wuchsort Hals b. Passau nach 2000 erloschen, seither in Erhaltungskulturen (Zahlheimer 2001, 2005, 2015, RLBay); aus Erhaltungskultur im NSG "Halser Ilzschleifen" künstlich wieder ausgebracht (Mitt. Zahlheimer).
Streuwiesen und Weiden wechselfeuchter bis wechselnasser, basenreicher Böden in Stromtälern (Molinion, Cnidion).
Zeigerwerte nach Ellenberg
Für Synonym Euphorbia villosa Waldst. & Kit. ex Willd.
Lichtzahl
L:
8
= Lichtpflanze
Temperaturzahl
T:
7
= Wärmezeiger
Kontinentalitätszahl
K:
?
= ungeklärtes Verhalten
Feuchtezahl
F:
7
= Feuchtezeiger
Reaktionszahl
R:
?
= ungeklärtes Verhalten
Stickstoffzahl
N:
3
= auf stickstoffarmen Standorte häufiger
Salzzahl
S:
0
= nicht salzertragend
Lebensform
Lebensform:
G
= Geophyt
Blattausdauer
Blattausdauer:
S
= sommergrün
Soziologie
Soziologie:
541
= Molinietalia
Bei fehlenden Informationen oder fehlender Karte siehe auch über-/untergeordnete Sippe. Bitte beachten Sie auch die Einleitungsseite zu den Steckbriefen.