Inzwischen fast ausgestorbenes Ackerwildkraut sandiger Äcker der wärmeren Tieflagen NW-Bayerns. In P zuletzt 1981 (Meierott 2001). In K noch rezent auf einem einzigen Acker, wo die Art ohne langfristige Sicherung (Pacht, Kauf) ebenfalls erlöschen wird (Mitt. W. Subal).
Anmerkungen aus Kommentierte Artenliste 2018 (Erläuterungen)
V 1726, BayAtlas 1483; RLBay, Meyer & Bergmeier 2011, in P bis 1981 beobachtet (FHuG), aktuell offenbar nur noch in K bei Rüdisbronn (Subal 2005, Kerskes & Seitz 2018), ob auch noch in O bei Schwarzenbach a.d. Saale (FNOB 2013)?; extrem starker Rückgang, >
Lückige Wildkrautgesellschaften auf sandigen Hackfruchtäckern (früher vor allem auf Kartoffeläckern) und Brachfeldern, lückige Ackerböschungen, ehemals auch auf Sandfeldern (Meierott 2008a), konkurrenzschwach, kalkmeidend, wärmeliebend (Polygono-Chenopodietalia, Aperetalia, Secalinetea).
Zeigerwerte nach Ellenberg
Lichtzahl
L:
6
= Halbschatten- bis Halblichtpflanze
Temperaturzahl
T:
7
= Wärmezeiger
Kontinentalitätszahl
K:
2
= ozeanisch
Feuchtezahl
F:
5
= Frischezeiger
Reaktionszahl
R:
7
= Schwachsäure- bis Schwachbasenzeiger
Stickstoffzahl
N:
5
= mäßig stickstoffreiche Standorte anzeigend
Salzzahl
S:
0
= nicht salzertragend
Lebensform
Lebensform:
T
= Therophyt
Blattausdauer
Blattausdauer:
S
= sommergrün
Soziologie
Soziologie:
331
= Polygono-Chenopodietalia
Bei fehlenden Informationen oder fehlender Karte siehe auch über-/untergeordnete Sippe. Bitte beachten Sie auch die Einleitungsseite zu den Steckbriefen.