Bei Rosenheim ehemals auch urwüchsig für Bayern, dort erloschen (vgl. Merxmüller 1965, Zahlheimer 1989). Bei den nordbayerischen Nachweisen könnte es sich auch um andere, durch Aquarianer ausgebrachte Arten handeln (Mitt. K. Horn).
Anmerkungen aus Kommentierte Artenliste 2018 (Erläuterungen)
V 35 "(Ho früher Schechen nördl. von Rosenheim)", BayAtlas 78; das einzige urwüchsige Vorkommen mitgeteilt von Schrank 1793, längst erloschen; sonst aktuell in Unterfranken und Mittelfranken angesalbt (Meierott 2001, FRG), ob immer identisch mit dieser Sippe?
Zeitweilig trockenfallende Schlammböden sowie Flachwasserbereiche (bis 50 cm Wassertiefe) mesotropher Stillgewässer und Gräben auf lehmig bis tonigen Sand- und Kiessubstraten, Wuchsorte mit überwiegend vollem Lichtgenuss oft an leicht gestörten Sekundärstandorten wie Lehm- und Kiesgruben, auf extensiv genutzten Schweineweiden (früher) und an Fischteichen. Neben Zwergbinsen-Gesellschaften (Isoëto-Nanojuncetea) werden Nadel-Sumpfsimsen-Gesellschaften (Eleocharition acicularis) besiedelt.
Zeigerwerte nach Ellenberg
Lichtzahl
L:
7
= Halblichtpflanze
Temperaturzahl
T:
9
= extremer Wärmezeiger
Kontinentalitätszahl
K:
5
= subozeanisch bis subkontinental
Feuchtezahl
F:
10
= Wechselwasserzeiger
Reaktionszahl
R:
7
= Schwachsäure- bis Schwachbasenzeiger
Stickstoffzahl
N:
6
= stickstoffreiche bis mäßig stickstoffreiche Standorte anzeigend
Salzzahl
S:
0
= nicht salzertragend
Lebensform
Lebensform:
A
= Hydrophyt
Blattausdauer
Blattausdauer:
S
= sommergrün
Soziologie
Soziologie:
1417
= Eleocharition acicularis
Bei fehlenden Informationen oder fehlender Karte siehe auch über-/untergeordnete Sippe. Bitte beachten Sie auch die Einleitungsseite zu den Steckbriefen.