Für Synonym Dryopteris affinis (Lowe) Fraser-Jenk. : u ungefährdet
Anmerkungen zum Taxon
Anmerkungen aus Rote Liste Bayern 2003
Für Synonym Dryopteris affinis (Lowe) Fraser-Jenk. : 1992 von Horn erstmals für den Bayerischen Wald angegeben, seither eine Reihe von Nachweisen (Horn et al. 1999, Diewald & Horn 2001). Nach Krause in Wisskirchen & Haeupler (1998) enthält D. affinis drei schwer unterscheidbare Cytotypen, die den Unterarten im Sinne von Fraser-Jenkins (1980) nur teilweise entsprechen. Darüber hinaus liegen für detailliertere Bewertungen zu wenige Angaben vor.
Anmerkungen aus Kommentierte Artenliste 2018 (Erläuterungen)
BayAtlas 70; zur sicheren Unterscheidung sind zytologische Untersuchungen nötig
Die Vertreter der D. affinis-Gruppe wachsen vor allem auf dauerfrischen, gerne sickerfeuchten, aber nicht nassen Standorten in luftfeuchten Lagen, die oft aufgelichtet sind oder ältere Bodenstörungen aufweisen, z.B. mehr oder weniger enge Bachtäler, bewaldete oder halb offene, ±steile Hänge, Blockhalden sowie Säume und Böschungen an Forstwegen. Sekundärstandorte wie Weg- und Grabenböschungen, Abgrabungsränder und Steinbrüche werden oft besiedelt (Schneller 1975, Krause 1991, Jessen 2009, Bennert et al. 2013, Zahlheimer 1986a, 2002, Philippi 1993, Freigang & Zenner 2007) und können gebietsweise häufiger sein als solche in ungestörten Wäldern (Röhner et al. 2011). Insbesondere in den Alpen und am Alpenrand sind Fundorte mit weit über 100 Pflanzen aus dem D. affinis-Komplex bekannt. Der Boden-pH-Wert kann sich von extrem bis schwach sauer erstrecken, aber aus Nordrhein-Westfalen wurden auch neutrale Werte berichtet (Heckmann 1988). Obwohl die Pflanzen des D. affinis -Komplexes als nährstoffliebend bekannt sind, kommen sie auch auf stark sauren, ausgelaugten Böden vor (Bennert et al. 2022). Ihr Optimum erreichen sie indes auf gut mit Basen versorgtem Substrat unter dem Schirm von Weißtanne, Bergahorn und Esche. Klare standörtliche Unterschiede zwischen den einzelnen Sippen aus der D. affinis-Artengruppe zeichnen sich nicht ab.
Bearbeiter
Für Synonym Dryopteris affinis (Lowe) Fraser-Jenk. : K. Horn
Zeigerwerte nach Ellenberg
Für Synonym Dryopteris affinis (Lowe) Fraser-Jenk.
Lichtzahl
L:
3
= Schattenpflanze
Temperaturzahl
T:
5
= Mäßigwärmezeiger
Kontinentalitätszahl
K:
2
= ozeanisch
Feuchtezahl
F:
6
= Frische- bis Feuchtezeiger
Reaktionszahl
R:
5
= Mäßigsäurezeiger
Stickstoffzahl
N:
6
= stickstoffreiche bis mäßig stickstoffreiche Standorte anzeigend
Salzzahl
S:
0
= nicht salzertragend
Lebensform
Lebensform:
H
= Hemikryptophyt
Blattausdauer
Blattausdauer:
S
= sommergrün
Soziologie
Soziologie:
843
= Fagetalia sylvaticae
Bei fehlenden Informationen oder fehlender Karte siehe auch über-/untergeordnete Sippe. Bitte beachten Sie auch die Einleitungsseite zu den Steckbriefen.