Steckbriefe zu den Gefäßpflanzen Bayerns

Dryopteris affinis Gruppe
Schuppen-Wurmfarne

taxnr 36393
LfU-taxnr 9P0H917700

Systematik und Morphologie

Trachaeophyta

   Pteridophyta

      Pteridopsida

         Dryopteridaceae Herter

            Dryopteris Adans.

               Dryopteris filix-mas agg.

                  Dryopteris affinis Gruppe

                     H Dryopteris affinis (Lowe) Fraser-Jenk. s. str.

                     H Dryopteris borreri (Newman) Newman ex Oberholzer & Tavel

                     H Dryopteris cambrensis (Fraser-Jenk.) Beitel & W. Buck

                     H Dryopteris lacunosa S. Jess. & al.

                     H Dryopteris pseudodisjuncta (Oberh. & Tavel ex Fraser-Jenk.) Fraser-Jenk.

 
Syn./incl.: Dryopteris affinis (Lowe) Fraser-Jenk., Dryopteris pseudomas (Woll.) Holub & Pouzar, Dryopteris affinis (Lowe) Fraser-Jenk. s. l., Dryopteris affinis agg.

Verbreitung und Status

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Erläuterungen zum Datenbestand
 

Status in Bayern

H

einheimisch

Gefährdung
Gefährdung nach Roter Liste Bayern 2024 (Erläuterungen)
* ungefährdet

Für Synonym Dryopteris affinis (Lowe) Fraser-Jenk. :
3 gefährdet
Gefährdung n. RL Bayern 2024 - Hügel- u. Bergland (Erläuterungen)
* ungefährdet

Für Synonym Dryopteris affinis (Lowe) Fraser-Jenk. :
3 gefährdet
Gefährdung n. RL Bayern 2024 - Alpen (Erläuterungen)
* ungefährdet

Für Synonym Dryopteris affinis (Lowe) Fraser-Jenk. :
V Vorwarnliste
Gefährdung nach Roter Liste Bayern 2003 (Erläuterungen)

Für Synonym Dryopteris affinis (Lowe) Fraser-Jenk. :
u ungefährdet
Anmerkungen zum Taxon
Anmerkungen aus Rote Liste Bayern 2003

Für Synonym Dryopteris affinis (Lowe) Fraser-Jenk. :
1992 von Horn erstmals für den Bayerischen Wald angegeben, seither eine Reihe von Nachweisen (Horn et al. 1999, Diewald & Horn 2001). Nach Krause in Wisskirchen & Haeupler (1998) enthält D. affinis drei schwer unterscheidbare Cytotypen, die den Unterarten im Sinne von Fraser-Jenkins (1980) nur teilweise entsprechen. Darüber hinaus liegen für detailliertere Bewertungen zu wenige Angaben vor. 
Anmerkungen aus Kommentierte Artenliste 2018 (Erläuterungen)
BayAtlas 70; zur sicheren Unterscheidung sind zytologische Untersuchungen nötig 

Für Synonym Dryopteris affinis (Lowe) Fraser-Jenk. :
BayAtlas 70 z.T.; Eschelmüller 1972; Bär & Eschelmüller 1989, 1991, 1993, 1995, 1999, 2006, Freigang & Zenner 2007 
Flora von Bayern – Steckbriefe (Erläuterungen)
Bearbeiter
A. Bär 
Standort
Die Vertreter der D. affinis-Gruppe wachsen vor allem auf dauerfrischen, gerne sickerfeuchten, aber nicht nassen Standorten in luftfeuchten Lagen, die oft aufgelichtet sind oder ältere Bodenstörungen aufweisen, z.B. mehr oder weniger enge Bachtäler, bewaldete oder halb offene, ±steile Hänge, Blockhalden sowie Säume und Böschungen an Forstwegen. Sekundärstandorte wie Weg- und Grabenböschungen, Abgrabungsränder und Steinbrüche werden oft besiedelt (Schneller 1975, Krause 1991, Jessen 2009, Bennert et al. 2013, Zahlheimer 1986a, 2002, Philippi 1993, Freigang & Zenner 2007) und können gebietsweise häufiger sein als solche in ungestörten Wäldern (Röhner et al. 2011). Insbesondere in den Alpen und am Alpenrand sind Fundorte mit weit über 100 Pflanzen aus dem D. affinis-Komplex bekannt. Der Boden-pH-Wert kann sich von extrem bis schwach sauer erstrecken, aber aus Nordrhein-Westfalen wurden auch neutrale Werte berichtet (Heckmann 1988). Obwohl die Pflanzen des D. affinis -Komplexes als nährstoffliebend bekannt sind, kommen sie auch auf stark sauren, ausgelaugten Böden vor (Bennert et al. 2022). Ihr Optimum erreichen sie indes auf gut mit Basen versorgtem Substrat unter dem Schirm von Weißtanne, Bergahorn und Esche. Klare standörtliche Unterschiede zwischen den einzelnen Sippen aus der D. affinis-Artengruppe zeichnen sich nicht ab. 
Bearbeiter

Für Synonym Dryopteris affinis (Lowe) Fraser-Jenk. :
K. Horn 

Zeigerwerte nach Ellenberg

Für Synonym Dryopteris affinis (Lowe) Fraser-Jenk.

Lichtzahl

 L: 

3

 = Schattenpflanze

Temperaturzahl

 T: 

5

 = Mäßigwärmezeiger

Kontinentalitätszahl

 K: 

2

 = ozeanisch

Feuchtezahl

 F: 

6

 = Frische- bis Feuchtezeiger

Reaktionszahl

 R: 

5

 = Mäßigsäurezeiger

Stickstoffzahl

 N: 

6

 = stickstoffreiche bis mäßig stickstoffreiche Standorte anzeigend

Salzzahl

 S: 

0

 = nicht salzertragend

 

Lebensform

 Lebensform: 

H

 = Hemikryptophyt

Blattausdauer

 Blattausdauer: 

S

 = sommergrün

Soziologie

 Soziologie: 

843

 = Fagetalia sylvaticae

 
 
 

Bei fehlenden Informationen oder fehlender Karte siehe auch über-/untergeordnete Sippe. Bitte beachten Sie auch die Einleitungsseite zu den Steckbriefen.