Für Bayern erstmals durch Gauckler (1980) publiziert: Vorkommen in Nürnberg, seither dort eingebürgert. Danach auch in Augsburg nachgewiesen (Hackel & Daneluk 1996). Der erste, allerdings nicht belegte Nachweis für Bayern stammt jedoch von der Lödenalm in den Chiemgauer Alpen (Mitt. Ch. Niederbichler).
Anmerkungen aus Kommentierte Artenliste 2018 (Erläuterungen)
in Bayern nicht ursprünglich und erst seit etwa 1980 nachgewiesen für den Raum Nürnberg (Gauckler 1980, Theisinger 2000), Würzburg (Hetzel et al. 1992) und Augsburg (Hackel & Daneluk 1996); oft in Botanischen Gärten kultiviert, zudem Wirt sehr verbreitet, daher mit weiterem Einbürgerungspotential
In Bayern bisher nur synanthrop in alten Parkanlagen, an Burgen und Schlössern, (Botanischen) Gärten, Friedhöfen, frische, nährstoffreiche Böden bevorzugend, im Gegensatz zu den meisten anderen Orobanche -Arten eher in schattigen und halbschattigen Lagen. Natürlicherweise in frischen Wäldern (z.B. Quercion pubescenti-petraea, Pusch 2009).
Zeigerwerte nach Ellenberg
Lichtzahl
L:
4
= Halbschatten- bis Schattenpflanze
Temperaturzahl
T:
6
= Mäßigwärme- bis Wärmezeiger
Kontinentalitätszahl
K:
2
= ozeanisch
Feuchtezahl
F:
5
= Frischezeiger
Reaktionszahl
R:
6
= Schwachsäure- bis Mäßigsäurezeiger
Stickstoffzahl
N:
x
= indifferentes Verhalten
Salzzahl
S:
0
= nicht salzertragend
Lebensform
Lebensform:
G
= Geophyt
   Vollparasit
Blattausdauer
Blattausdauer:
S
= sommergrün
Soziologie
Soziologie:
841
= Prunetalia
Bei fehlenden Informationen oder fehlender Karte siehe auch über-/untergeordnete Sippe. Bitte beachten Sie auch die Einleitungsseite zu den Steckbriefen.