Wohl nur in Passau alteingebürgert, da seit Mayenberg (1875) bis in die 1990er Jahre beständig, jetzt aber verschollen. Weitere Angaben in Aschaffenburg (ob hier mit P. officinalis verwechselt?), Bad Mergentheim (beide Oberdorfer 1994), Bamberg, Nürnberg und Lindau sind überwiegend als synanthrop-unbeständig einzustufen (vgl. Nezadal & Woigk 1998), in Würzburg neueingebürgert (Mitt. L. Meierott). Jüngst sich möglicherweise in Regensburg einbürgernd (Jahn 2000).
Anmerkungen aus Kommentierte Artenliste 2018 (Erläuterungen)
V 570, BayAtlas 149; selten, meist adventiv und unbeständig, nach FHuG in und um Würzburg sowie in Bamberg eingebürgert, in J bei Prun und Regensburg eingebürgert (Mitt. Scheuerer), nach Mitt. Kalheber (2004) in Ried bei Kochel seit längerem und auch heute noch
Auf mäßig feuchten, stickstoffangereicherten Böden an Mauerfüßen, in Mauerfugen, auf Schutt, Deponien, Gartenland, in Gärtnereien, auch in Keller- und Lüftungsschächten der Innenstädte. In der Frankenalb selten in Balmen und Halbhöhlen.
Zeigerwerte nach Ellenberg
Lichtzahl
L:
6
= Halbschatten- bis Halblichtpflanze
Temperaturzahl
T:
7
= Wärmezeiger
Kontinentalitätszahl
K:
2
= ozeanisch
Feuchtezahl
F:
7
= Feuchtezeiger
Reaktionszahl
R:
8
= Schwachbasen- bis Basenzeiger
Stickstoffzahl
N:
7
= an stickstoffreichen Standorten häufiger
Salzzahl
S:
0
= nicht salzertragend
Lebensform
Lebensform:
H
= Hemikryptophyt
Blattausdauer
Blattausdauer:
W
= überwinternd grün
Soziologie
Soziologie:
411
= Parietarietalia muralis
Bei fehlenden Informationen oder fehlender Karte siehe auch über-/untergeordnete Sippe. Bitte beachten Sie auch die Einleitungsseite zu den Steckbriefen.