Das einzige südbayerische Vorkommen bei Immenstadt ist vermutlich schon vor 1920 erloschen (Dörr 1967/68). Auch in Nordbayern an den meisten ehemaligen Wuchsorten erloschen. Zur Vergesellschaftung siehe Baumann & Wahrenburg (1996).
Anmerkungen aus Kommentierte Artenliste 2018 (Erläuterungen)
V 36, BayAtlas 79; nur ein fragliches historisches Vorkommen in Südbayern (FAllg 2001), in Nordbayern noch aktuelle Angaben von Meierott 2001, FRG, Breitfeld et al. 2004, Rességuier 2013, Dolzer & Ruf 2013; insgesamt starker Rückgang, >
Wechselnasse bis feuchte und zeitweise überflutete Ränder sowie Flachwasserbereiche (bis 1m Wassertiefe) mäßig oligo- bis mesotropher Stillgewässer auf nährstoff- und kalkarmen Sand-, Lehm- und Tonböden mit fehlender bis nur geringer Schlammauflage an hellen bis vollsonnigen Wuchsorten vereinzelt auch an und in schwach fließenden Gräben neben Heideweihern und -seen werden als Sekundärstandorte extensiv genutzte Fischteiche sowie aufgelassene Sand-, Lehm- und Tongruben besiedelt. Kennart der atlantisch bis subatlantisch verbreiteten Pillenfarn-Gesellschaft (Pilularietum globuliferae), einer zu den Strandlingsrasen (Littorelletea uniflorae) zählenden Pioniergesellschaft früher Sukzessionsstadien neu entstandener Gewässer.
Zeigerwerte nach Ellenberg
Lichtzahl
L:
8
= Lichtpflanze
Temperaturzahl
T:
6
= Mäßigwärme- bis Wärmezeiger
Kontinentalitätszahl
K:
2
= ozeanisch
Feuchtezahl
F:
9
= Nässezeiger
F2:
u
= Überschwemmungszeiger
Reaktionszahl
R:
4
= Mäßigsäure- bis Säurezeiger
Stickstoffzahl
N:
2
= stickstoffarme bis -ärmste Standorte anzeigend
Salzzahl
S:
0
= nicht salzertragend
Lebensform
Lebensform:
A
= Hydrophyt
Blattausdauer
Blattausdauer:
S
= sommergrün
Soziologie
Soziologie:
1414
= Hydrocotylo-Baldellion
Bei fehlenden Informationen oder fehlender Karte siehe auch über-/untergeordnete Sippe. Bitte beachten Sie auch die Einleitungsseite zu den Steckbriefen.