Verbreitung in weiten Bereichen noch ungenügend bekannt. Gerstberger et al. (1996) konnten in NO-Bayern eine relativ geschlossene Verbreitung nachweisen. In den bayerischen Mittelgebirgen vermutlich wesentlich häufiger als bislang bekannt.
Anmerkungen aus Kommentierte Artenliste 2018 (Erläuterungen)
V: 76, BayAtlas 2160; aus den Alpen und deren Vorland seit langem bekannt, die Verbreitung im restlichen Bayern erst durch Gerstberger et al. 1996, Meierott 2001, FRG, Zahlheimer 2005 und FHuG klarer geworden. Auch Bestandteil von Rasensaaten, Indigenat deshalb vielfach nicht mehr feststellbar.
Auf frischen bis feuchten, meist nährstoffreichen Böden in subalpinen Lagen der Alpen an Lägerfluren, Dungstellen und nahe Sennhütten, in montanen und collinen Lagen außerhalb der Alpen an Waldwegrändern, beschatteten Waldsäumen, betretenen Stellen in frischen Wirtschaftswiesen (Montio-Cardaminetea, Polygonion avicularis, Plantaginetea), auch auf unbefestigten Feldwegen sekundär in Rasenansaaten (Scherrasen, Sportrasen, auch auf Friedhöfen), Poa supina ist Bestandteil von Schattengrasmischungen (Mitt. R. Höcker) und derzeit massiv in Ausbreitung (vgl. Berner 1984, Springer 2022a).
Zeigerwerte nach Ellenberg
Lichtzahl
L:
8
= Lichtpflanze
Temperaturzahl
T:
3
= Kühlezeiger
Kontinentalitätszahl
K:
4
= subozeanisch
Feuchtezahl
F:
5
= Frischezeiger
Reaktionszahl
R:
7
= Schwachsäure- bis Schwachbasenzeiger
Stickstoffzahl
N:
7
= an stickstoffreichen Standorten häufiger
Salzzahl
S:
0
= nicht salzertragend
Lebensform
Lebensform:
H
= Hemikryptophyt
Blattausdauer
Blattausdauer:
W
= überwinternd grün
Soziologie
Soziologie:
3711
= Polygonion avicularis
Bei fehlenden Informationen oder fehlender Karte siehe auch über-/untergeordnete Sippe. Bitte beachten Sie auch die Einleitungsseite zu den Steckbriefen.