Status in weiten Bereichen nicht differenzierbar. Alle Angaben in Unterfranken und im Mittelfränkischen Becken sind synanthropen Ursprungs und zumeist sehr unbeständig. In K daher nur im Ries ursprünglich (Mitt. W. Subal). In den Alpen wohl in Grünerlengebüschen indigen (z. B. im Ammergebirge; Mitt. R. Urban) und von dort in die Auen des Alpenvorlandes verschwemmt. In den Auen der Mittleren Frankenalb (Weiße Laber) und der oberen Naab wohl Relikte nacheiszeitlich ehemals weiterer Verbreitung. An Ilz und Inn erloschen.
Anmerkungen aus Kommentierte Artenliste 2018 (Erläuterungen)
V 1601, BayAtlas 1325; RLBay, Status z.T. unklar, in den Alpen und ihrem Vorland ursprünglich, möglicherweise auch in Auen der Mittleren Frankenalb und der Oberen Naab, dazu häufig aus Gärten verwildert und lokal eingebürgert
(Ufer-)Staudenfluren, Grauerlenwälder, Kiesbänke an Flüssen, Steinschuttfluren, Mauern, Ruderalstellen (AC Valeriano-Polemonietum, Alnetum incanae, Thlaspietea rotundifolii) auf sickerfeuchten bis frischen, nährstoff- und basenreichen, meist kalkhaltigen, milden bis mäßig sauren, etwas humosen Ton- und Lehmböden, auch Torfböden.
Zeigerwerte nach Ellenberg
Lichtzahl
L:
6
= Halbschatten- bis Halblichtpflanze
Temperaturzahl
T:
4
= Mäßigwärme- bis Kühlezeiger
Kontinentalitätszahl
K:
5
= subozeanisch bis subkontinental
Feuchtezahl
F:
7
= Feuchtezeiger
Reaktionszahl
R:
8
= Schwachbasen- bis Basenzeiger
Stickstoffzahl
N:
6
= stickstoffreiche bis mäßig stickstoffreiche Standorte anzeigend
Salzzahl
S:
0
= nicht salzertragend
Lebensform
Lebensform:
H
= Hemikryptophyt
Blattausdauer
Blattausdauer:
S
= sommergrün
Soziologie
Soziologie:
5412
= Filipendulion
Bei fehlenden Informationen oder fehlender Karte siehe auch über-/untergeordnete Sippe. Bitte beachten Sie auch die Einleitungsseite zu den Steckbriefen.