Zahlreiche Angaben zu P. amara beruhen vermutlich auf Verwechslungen mit P. amarella. Nach derzeitigem Kenntnisstand beschränkt sich die Verbreitung von P. amara auf den Muschelkalk Unterfrankens (P, punktuell auch in S), auf die mittleren und östlichen Bayerischen Alpen (vgl. Lippert et al. 1997) sowie das alpennähere Alpenvorland. Auf bislang ungesicherte Vorkommen im Jura ist zu achten.
Anmerkungen aus Kommentierte Artenliste 2018 (Erläuterungen)
V 1292 z.T., BayAtlas 1003; Alpen, Alpenvorland und Muschelkalkgebiet Unterfrankens (Meierott 2001, FKissingen, FHuG), subsp. amara fehlt in Bayern
Auf meist mäßig trockenen, flachgründigen und steinigen, kalkreichen Böden in collinen bis montanen Halbtrockenrasen, subalpinen Steinrasen und Felsfluren (OC Seslerietalia, Mesobromion) Standortangaben in Quellfluren und sumpfigen Wiesen wohl alle irrtümlich.
Bei fehlenden Informationen oder fehlender Karte siehe auch über-/untergeordnete Sippe. Bitte beachten Sie auch die Einleitungsseite zu den Steckbriefen.