Mäßig trockene, kalkarme, modrig-humose, flachgründige, skelettreiche Böden. Über Kalkgestein kommt die Art nur vor, wenn ausreichend mächtige Humusauflagen vorhanden sind. Bevorzugt werden halbschattige bis schattige, wintermilde, luftfeuchte Standorte. Neben Felsen, lichten, blockreichen Wäldern und Böschungsbereichen werden auch häufiger Mauern besiedelt. Daneben wächst P. vulgare an der Stammbasis alter Bäume sowie epiphytisch auf bemoosten Bäumen (bevorzugt auf Eichen und Bergahorn). Als Waldgesellschaften werden bodensaure Eichen-Birken-Wälder (Quercetalia roboris) und vereinzelt Buchenwaldgesellschaften (Fagion sylvaticae) besiedelt. An Fels- und Mauerstandorten ist P. vulgare Kennart der Felsspalten- und Mauerfugen-Gesellschaften (Asplenietea trichomanis).
Bei fehlenden Informationen oder fehlender Karte siehe auch über-/untergeordnete Sippe. Bitte beachten Sie auch die Einleitungsseite zu den Steckbriefen.