Die Mehrzahl der von Ade (1937) im Spessart aufgeführten Nachweise konnte nach dem Krieg nicht mehr bestätigt werden. Im Jura fehlend, in Südbayern nur synanthrop-unbeständig.
Anmerkungen aus Kommentierte Artenliste 2018 (Erläuterungen)
V 1123, BayAtlas 734; RLBay, FHuG, FNOB, aktuell zerstreut im Spessart, Odenwald, Rhön und Keuperbergland, selten in O; vermutlich öfters verwechselt mit ihren sterilen Hybriden oder mit P. erecta × reptans; aus Südbayern nur ältere Angaben (synanthrop?, ob immer richtig?)
Selten bis mäßig häufig in den silikatischen Mittelgebirgen, etwas basenliebend, z.B. geschotterte Waldwegränder, feuchte Wegböschungen, Grabenränder, gestörte Flächen in Moorwiesen, Säume von Eichen-Birken-Wäldern meist auf neutralen bis sauren, leicht verdichteten, wechselfeuchten Lehm- und Tonböden. Verbandskennart des Fingerkraut-Quecken-Flutrasen (V Agropyro-Rumicion), auch in gestörten Pfeifengraswiesen (V Molinion coeruleae).
Bei fehlenden Informationen oder fehlender Karte siehe auch über-/untergeordnete Sippe. Bitte beachten Sie auch die Einleitungsseite zu den Steckbriefen.