Die Art dürfte in Bayern nur wenige ursprüngliche Vorkommen gehabt haben. Vermutlich indigene Wuchsorte waren Xerothermrasen an den Donaurandhängen bei Deggendorf und Kiesbrennen an Lech und Isar sowie bei Sulzheim (P). Eingebürgert war sie zudem bei Würzburg, Eichstätt und Augsburg. Rezente Nachweise gelingen gelegentlich nur mehr an synanthropen Standorten.
Anmerkungen aus Kommentierte Artenliste 2018 (Erläuterungen)
V 1107, BayAtlas 718; RLBay, FHuG, bei Augsburg (Uffinger & Kuhn 2015), formenreich, ob auch in Bayern Apomikt?, die Angabe aus S (Wolfsmünster, Ade 1925 in M, ist P. argentea, rev. Gregor); vermutlich öfters mit üppiger P. argentea verwechselt (oder auch mit Spontanhybriden P. argentea × recta?), deutlicher Rückgang, >
Selten auf sandig-kiesigen, oft gestörten Silikatmagerrasen, trockenen Ruderalflächen, lückigen Brachewiesen, Rohbodenflächen, Böschungen und Dämmen, Bahngleisen und Hafenanlagen. Kennart der Sandtrockenrasen (K Sedo-Scleranthetea), auch in offenen Schwingel- und Trespenrasen-Gesellschaften (K Festuco-Brometea).
Zeigerwerte nach Ellenberg
Lichtzahl
L:
9
= Vollichtpflanze
Temperaturzahl
T:
7
= Wärmezeiger
Kontinentalitätszahl
K:
5
= subozeanisch bis subkontinental
Feuchtezahl
F:
2
= Trocknis- bis Starktrockniszeiger
Reaktionszahl
R:
6
= Schwachsäure- bis Mäßigsäurezeiger
Stickstoffzahl
N:
1
= stickstoffärmste Standorte anzeigend
Salzzahl
S:
0
= nicht salzertragend
Lebensform
Lebensform:
H
= Hemikryptophyt
Blattausdauer
Blattausdauer:
W
= überwinternd grün
Soziologie
Soziologie:
52
= Sedo-Scleranthetea
Bei fehlenden Informationen oder fehlender Karte siehe auch über-/untergeordnete Sippe. Bitte beachten Sie auch die Einleitungsseite zu den Steckbriefen.