am Donaurand ehemals in felsigen Unterhanglagen verbreitet, hier jedoch durch rasch voranschreitende Sukzession (Efeu, Waldrebe) aufgrund von Nährstoffeinträgen und durch Gehölzumbau im Rückgang
Anmerkungen aus Rote Liste Bayern 2003
Status in weiten Bereichen nicht differenzierbar. Sicher indigen nur in der Altmühlalb, in der südöstlichen Frankenalb und am nordwestlichen Donaurandbruch. Natürliche Vorkommen vermutlich auch im Bereich der Fränkischen Saale, im mittleren Maintal (Mitt. L. Meierott) und am Riesrand. Am Donaurand ehemals verbreitet in den felsigen Unterhanglagen, hier jedoch durch rasch voranschreitende Sukzession aufgrund von Nährstoffimmissionen und durch Gehölzumbau im Rückgang.
Anmerkungen aus Kommentierte Artenliste 2018 (Erläuterungen)
V 1146, BayAtlas 832; indigen wohl nur in der südl. Frankenalb und im Altmühljura sowie an den Donau-Randhängen östl. Regensburg, vielleicht auch an den Hängen des Mittleren Maintals; sonst vielfach in Hecken und als Straßenbegleitgrün gepflanzt
Indigene Vorkommen in Trockenbuschwäldern (Quercetalia pubescentis) und in Felsgebüschen (Prunetum mahaleb, Berberidion) auf meist kalkhaltigem Untergrund. Verbreitet auch gepflanzt in Garten und Landschaft als trockenheitstolerantes Gehölz.
Zeigerwerte nach Ellenberg
Lichtzahl
L:
7
= Halblichtpflanze
Temperaturzahl
T:
7
= Wärmezeiger
Kontinentalitätszahl
K:
4
= subozeanisch
Feuchtezahl
F:
3
= Trockniszeiger
Reaktionszahl
R:
8
= Schwachbasen- bis Basenzeiger
Stickstoffzahl
N:
2
= stickstoffarme bis -ärmste Standorte anzeigend
Salzzahl
S:
0
= nicht salzertragend
Lebensform
Lebensform:
N
= Nanophanerophyt
Blattausdauer
Blattausdauer:
S
= sommergrün
Soziologie
Soziologie:
8412
= Berberidion
Bei fehlenden Informationen oder fehlender Karte siehe auch über-/untergeordnete Sippe. Bitte beachten Sie auch die Einleitungsseite zu den Steckbriefen.