Angaben für die Oberpfälzer Alb bei Illschwang und Fürnried (Schnizlein & Frickhinger 1848) werden von Schwarz (1899) wohl zurecht angezweifelt. In H vor allem im Isartal eingebürgert und in und um München häufig ruderal (Mitt. A. Mayer, S. Springer). In O erstmals bei Passau (Mitt. Th. Herrmann).
Anmerkungen aus Kommentierte Artenliste 2018 (Erläuterungen)
V 2119, BayAtlas 1888; bei V nur von wenigen Stellen angegeben hat sich die die Art mittlerweile südlich der Donau entlang von Isar und Amper nach Süden bis ins Moränengebiet ausgebreitet (Zahlheimer 2001, Schauer & Lippert in Schuhwerk 2010). Die mainfränkischen Bestände auf Nasswiesen des Steigerwaldvorlands sind seit Heller 1815 bekannt, an ihrem Indigenat besteht kaum ein Zweifel (FHuG). <
Auf (wechsel-)feuchten bis nassen, basen- und nährstoffreichen Sand-, Lehm- und Torfhumusböden in Hochstaudenfluren, an Gräben und Flussufern, am Rand und im Inneren von Auengehölzen (Filipendulion, Phragmition, Convolvulion), selten auch verschleppt an Straßenrändern, auf Schutt und an Ruderalstellen.
Zeigerwerte nach Ellenberg
Lichtzahl
L:
7
= Halblichtpflanze
Temperaturzahl
T:
6
= Mäßigwärme- bis Wärmezeiger
Kontinentalitätszahl
K:
6
= subkontinental
Feuchtezahl
F:
8
= Feuchte- bis Nässezeiger
F2:
w
= Wechselfeuchtezeiger
Reaktionszahl
R:
7
= Schwachsäure- bis Schwachbasenzeiger
Stickstoffzahl
N:
7
= an stickstoffreichen Standorten häufiger
Salzzahl
S:
1
= schwach salzertragend
Lebensform
Lebensform:
H
= Hemikryptophyt
Blattausdauer
Blattausdauer:
S
= sommergrün
Soziologie
Soziologie:
3521
= Calystegion sepii
Bei fehlenden Informationen oder fehlender Karte siehe auch über-/untergeordnete Sippe. Bitte beachten Sie auch die Einleitungsseite zu den Steckbriefen.