erheblicher Rückgang durch Flussausbau wohl schon im 19. Jahrhundert, das große Vorkommen in Kelheim durch wasserbauliche Maßnahmen vernichtet, im Isar-Mündungsgebiet eines der größten Vorkommen nach dem Hochwasser 2013 durch Räumung sämtlicher Gräben bis auf kleine Restbestände vernichtet; mutmaßlich und sicher synanthrope Vorkommen wurden nicht bewertet
Anmerkungen aus Rote Liste Bayern 2003
Erhebliche Einbußen durch Flussausbau wohl schon im 19. Jh. Die Vorkommen außerhalb der Flussgebiete von Main, Regnitz, Altmühl, Naab und Donau sind vermutlich synanthrop. Ob im Bereich des Chiem- und Ammersees natürlich? Ansonsten auch in M synanthrop.
Anmerkungen aus Kommentierte Artenliste 2018 (Erläuterungen)
V 112, BayAtlas 2001; RLBay: "Flussgebiete von Main, Regnitz, Altmühl, Naab und Donau", außerhalb dieser ursprünglichen Wuchsgebiete ist die Art wohl ausschließlich angesalbt oder durch achtlose Entsorgung von Teichmaterial eingeschleppt.
Meso- bis eutrophe, stehende und träge fließende, basen- und nährstoffreiche, oft kalkarme Gewässer (Tümpel, Altwasser), Röhrichte (bis 2m Wassertiefe AC Hydrocharitetum morsus-ranae) über humosen Schlammböden.
Zeigerwerte nach Ellenberg
Lichtzahl
L:
7
= Halblichtpflanze
Temperaturzahl
T:
6
= Mäßigwärme- bis Wärmezeiger
Kontinentalitätszahl
K:
5
= subozeanisch bis subkontinental
Feuchtezahl
F:
11
= Wasserpflanze
Reaktionszahl
R:
8
= Schwachbasen- bis Basenzeiger
Stickstoffzahl
N:
6
= stickstoffreiche bis mäßig stickstoffreiche Standorte anzeigend
Salzzahl
S:
0
= nicht salzertragend
Lebensform
Lebensform:
A
= Hydrophyt
Blattausdauer
Blattausdauer:
S
= sommergrün
Soziologie
Soziologie:
11112
= Hydrochariden-Gruppe
Bei fehlenden Informationen oder fehlender Karte siehe auch über-/untergeordnete Sippe. Bitte beachten Sie auch die Einleitungsseite zu den Steckbriefen.