Nachdem bereits als verschollen angesehen, konnte Zange (1995) die Art bei Ansbach wieder nachweisen. Dort aufgrund mangelnder Pflege inzwischen wieder verschollen (Mitt. W. Subal).
Anmerkungen aus Kommentierte Artenliste 2018 (Erläuterungen)
V 1441, BayAtlas 1195; zumindest in Nordwestbayern wohl Archäophyt, bis etwa 1900 regional verbreitet, dann in ständiger Abnahme (Ade 1943, FRG, FHuG); letzte aktuelle Vorkommen: adventiv Osthafen Regensburg 1978 (Hierl 2009), bei Ansbach (Zange 1995), Karlstadt (Dunkel 2006, hier nach Mitt. Elsner 2012 3 Ex.), bei Herbstadt nach Einbringen von Samenmaterial aus Thüringen (Mitt. Stumpf 2012, Mitt. R. Prasse 2014), bei Thüngersheim im Rahmen Vertragsnaturschutzprogramm eingebracht (Mitt. Kölbl 2018), >
Auf mäßig trockenen, basenreichen Lehm- und Tonböden (Muschelkalk, Gipskeuper, Jurakalk) in extensiv bewirtschafteten Halmfruchtäckern (Caucalidion, AC Caucalido-Adonidetum), selten auch an ackernahen Schüttungen und Wegböschungen.
Zeigerwerte nach Ellenberg
Lichtzahl
L:
8
= Lichtpflanze
Temperaturzahl
T:
7
= Wärmezeiger
Kontinentalitätszahl
K:
5
= subozeanisch bis subkontinental
Feuchtezahl
F:
3
= Trockniszeiger
Reaktionszahl
R:
9
= Basen- und Kalkzeiger
Stickstoffzahl
N:
3
= auf stickstoffarmen Standorte häufiger
Salzzahl
S:
0
= nicht salzertragend
Lebensform
Lebensform:
T
= Therophyt
Blattausdauer
Blattausdauer:
S
= sommergrün
Soziologie
Soziologie:
3411
= Caucalidion lappulae
Bei fehlenden Informationen oder fehlender Karte siehe auch über-/untergeordnete Sippe. Bitte beachten Sie auch die Einleitungsseite zu den Steckbriefen.