Im Aischgrund (K) in mehreren, allerdings privat genutzten Teichen. Darüber hinaus gibt es keine gesicherten aktuellen Nachweise (Mitt. Th. Franke, K. Horn). Die mittelfränkischen Vorkommen sind von bundesweiter Bedeutung (Marabini & Franke 2001).
Anmerkungen aus Kommentierte Artenliste 2018 (Erläuterungen)
V 1828, BayAtlas 1591; Meierott 2001, FRG; RLBay, FHuG, Marabini & Franke 2001, Breitfeld et al. 2009; sehr selten, vielfach erloschen, aktuell nur noch in 6 Teichen bei Höchstadt an der Aisch und (angesalbt) bei Nürnberg (Mitt. A. Fleischmann), sowie (nur steril) an den Osterseen bei Seeshaupt (Fleischmann & Schlauer 2014), >
Sehr seltene Art flacher Tümpel, Wasserlöcher und Gräben in Mooren, in ca. 5–20cm tiefem Wasser über Torf oder sandigem Lehm an den mittelfränkischen Wuchsorten auf moorige Waldweiher und niederschlagsgespeiste sog. Himmelsteiche beschränkt (Marabini & Franke 2001) sekundär auch in Torf- und Sandgruben oder in nicht mehr genutzten Fischteichen (Marabini & Franke 2001, Fleischmann & Schlauer 2014) (VC Sphagno-Utricularion, bevorzugt im Sparganietum minimi).
Zeigerwerte nach Ellenberg
Lichtzahl
L:
8
= Lichtpflanze
Temperaturzahl
T:
7
= Wärmezeiger
Kontinentalitätszahl
K:
4
= subozeanisch
Feuchtezahl
F:
12
= Unterwasserpflanze
Reaktionszahl
R:
3
= Säurezeiger
Stickstoffzahl
N:
2
= stickstoffarme bis -ärmste Standorte anzeigend
Salzzahl
S:
0
= nicht salzertragend
Lebensform
Lebensform:
A
= Hydrophyt
Blattausdauer
Blattausdauer:
S
= sommergrün
Soziologie
Soziologie:
1211
= Sphagno-Utricularion
Bei fehlenden Informationen oder fehlender Karte siehe auch über-/untergeordnete Sippe. Bitte beachten Sie auch die Einleitungsseite zu den Steckbriefen.