Meist feinerdereiche, mäßig trockene bis frische Felsspalten kalkhaltiger, seltener auch silikatischer Gesteine. In der Regel werden stärker beschattete Waldstandorte besiedelt. Vereinzelt ist die Art auch in Mauerfugen an Sekundärstandorten zu finden. In der Frankenalb wuchs A. fontanum auf einem kalkarmen Doggersandsteinfelsen in einer überwiegend mit Rotbuchen bewaldeten Schlucht. Dem besiedelten Felsen wurde allerdings stellenweise aus der oberhalb anstehenden Weißjurastufe nach der Schneeschmelze oder Regenfall kalkhaltiges Sickerwasser zugeführt (Gauckler et al. 1972). Kennart der Gesellschaften feuchter Kalksteinfugen (Cystopteridion fragilis).
Zeigerwerte nach Ellenberg
Lichtzahl
L:
6
= Halbschatten- bis Halblichtpflanze
Temperaturzahl
T:
5
= Mäßigwärmezeiger
Kontinentalitätszahl
K:
2
= ozeanisch
Feuchtezahl
F:
6
= Frische- bis Feuchtezeiger
Reaktionszahl
R:
8
= Schwachbasen- bis Basenzeiger
Stickstoffzahl
N:
2
= stickstoffarme bis -ärmste Standorte anzeigend
Salzzahl
S:
0
= nicht salzertragend
Lebensform
Lebensform:
H
= Hemikryptophyt
Blattausdauer
Blattausdauer:
S
= sommergrün
Soziologie
Soziologie:
421
= Potentilletalia caulescentis
Bei fehlenden Informationen oder fehlender Karte siehe auch über-/untergeordnete Sippe. Bitte beachten Sie auch die Einleitungsseite zu den Steckbriefen.