Steckbriefe zu den Gefäßpflanzen Bayerns

Pilosella aurantiaca (L.) F. W. Schultz & Sch. Bip.
Orangerotes M.

taxnr 12158
LfU-taxnr 9P0H891141

Systematik und Morphologie

Trachaeophyta

   Spermatophyta

      Magnoliophytina

         Magnoliopsida DC.

            Asteridae Takht.

               Asterales Lindley

                  Asteraceae Dumort.

                     Pilosella Vaill.

                        Pilosella aurantiaca (L.) F. W. Schultz & Sch. Bip.

                           H Pilosella aurantiaca (L.) F. W. Schultz & Sch. Bip. subsp. aurantiaca

                           H Pilosella aurantiaca subsp. auropurpurea (Peter) Soják

                           H Pilosella aurantiaca subsp. subaurantiaca (Nägeli & Peter) Soják

 
Syn./incl.: Hieracium aurantiacum L.

Abbildungen zu Pilosella aurantiaca (L.) F. W. Schultz & Sch. Bip.

 

 

 
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Verbreitung und Status

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Erläuterungen zum Datenbestand
 

Status in Bayern

H

einheimisch

Gefährdung und Bestandsentwicklung

Gefährdung nach Roter Liste Bayern 2003

ungefährdet

Gefährdung nach Roter Liste Deutschland 1996

u

ungefährdet

Anmerkungen zum Taxon
Anmerkungen aus Rote Liste Bayern 2003

Zusätzliche Anmerkung für Synonym Hieracium aurantiacum L. :
Wohl nur in den Alpen indigen. Sendtner (1860) meldet das Orangerote Habichtskraut aus O nur von einer Wässerwiese bei Grafenau und einem Bachufer bei St. Oswald. Will man von einem Indigenat im Bayerischen Wald ausgehen - was nicht ganz auszuschließen, aber eher unwahrscheinlich ist - müßte die Art als Eiszeitrelikt in Moorrandbereichen bei Grafenau überdauert haben (diesen Vorkommen käme dann eine besondere pflanzengeographische Bedeutung zu), nicht aber in den Hochlagen von Arber, Falkenstein und Rachel, wo sie heute nicht selten ist und sich hier in mageren, sauren, lückigen Bergwiesen etabliert hat. Zur Diskussion des Artstatus siehe auch Gaggermeier (1996a).
Anmerkungen aus Kommentierte Artenliste 2014 (Erläuterungen)
V 2150, BayAtlas 1945; weitere aus Bayern genannte Unterarten (vgl. Nägeli & Peter 1885, Zahn, Synopsis XII/1): H. aurantiacum subsp. achnolepium Nägeli & Peter, subsp. flammans Nägeli & Peter, subsp. hinterhuberi (Sch. Bip.) Zahn, V: 789, subsp. pseudaurantiacum Nägeli & Peter, pyrrhophorum Nägeli & Peter, subsp. spanochaetium Nägeli & Peter, subsp. subaurantiacum Nägeli & Peter

Zeigerwerte nach Ellenberg

Für Synonym Hieracium aurantiacum L.

Lichtzahl

 L: 

8

 = Lichtpflanze

Temperaturzahl

 T: 

3

 = Kühlezeiger

Kontinentalitätszahl

 K: 

5

 = subozeanisch bis subkontinental

Feuchtezahl

 F: 

5

 = Frischezeiger

 F2: 

w

 = Wechselfeuchtezeiger

Reaktionszahl

 R: 

4

 = Mäßigsäure- bis Säurezeiger

Stickstoffzahl

 N: 

2

 = stickstoffarme bis -ärmste Standorte anzeigend

Salzzahl

 S: 

0

 = nicht salzertragend

 

Lebensform

 Leb: 

H

 = Hemikryptophyt

Blattausdauer

 Bl: 

W

 = überwinternd grün

Soziologie

 Sozio: 

5111

 = Nardion

 
 
 

Bei fehlenden Informationen oder fehlender Karte siehe auch über-/untergeordnete Sippe. Bitte beachten Sie auch die Einleitungsseite zu den Steckbriefen.