Steckbriefe zu den Gefäßpflanzen Bayerns

Cyclamen purpurascens Mill.
Wildes Alpenveilchen

taxnr 1791
LfU-taxnr 9P0H181100

Systematik und Morphologie

Trachaeophyta

   Spermatophyta

      Magnoliophytina

         Magnoliopsida DC.

            Dilleniidae Takht.

               Primulales Lindley

                  Primulaceae Vent.

                     Cyclamen L.

                        Cyclamen purpurascens Mill.

 
Syn./incl.: Cyclamen europaeum auct. non L.

Abbildungen zu Cyclamen purpurascens Mill.

 

 
Creative Commons License Alle Fotos sind unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert!

Verbreitung und Status

Die Verbreitungskarte zu Cyclamen purpurascens Mill. wird geladen ...

 
Creative Commons License    Alle Verbreitungskarten sind unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert!

Erläuterungen zum Datenbestand
 

Status in Bayern

H

einheimisch

Verantwortung und Schutz

Schutzstatus

§ C

besonders geschützt, Washingtoner Artenschutzabkommen

Gefährdung und Bestandsentwicklung

Gefährdung nach Roter Liste Bayern 2003

3

gefährdet

Gefährdung nach Roter Liste Deutschland 1996

u

ungefährdet

Anmerkungen zum Taxon
Anmerkungen aus Rote Liste Bayern 2003
Über die Natürlichkeit der Vorkommen am Inn und an der Donau bei Passau bestehen kaum Zweifel (vgl. Podhorsky 1958). Ob im Altmühljura Kulturrelikt (Mitt. W. Subal, vgl. Krach 1981a)? Überall rückläufig, im voralpischen Inn-Hügelland erloschen (Zahlheimer 1989). Bei Bad Reichenhall-Berchtesgaden (Mitt. W. Lippert), bei Lenggries (kleines Vorkommen im Vorkarwendel; Mitt. R. Urban) und an den Donauleiten zwischen Passau und Jochenstein (Mitt. W. A. Zahlheimer) noch weitgehend stabil. Populationen im Allgäu leiten sich wahrscheinlich von Gartenflüchtlingen ab (Dörr 1976). Ein Vorkommen bei Erlangen hält Solereder (1921) für spontan. Lindinger (1924) berichtet dagegen, dass dieses Vorkommen auf Ansalbungen zurückgeht.
Anmerkungen aus Kommentierte Artenliste 2014 (Erläuterungen)
V 1559, BayAtlas 1245; das Indigenat mancher Angaben aus dem ausseralpinen Bayern erscheint nicht zweifelsfrei, vgl. Krach 1981, gelegentlich aus Kultur verwildert

Zeigerwerte nach Ellenberg

Lichtzahl

 L: 

4

 = Halbschatten- bis Schattenpflanze

Temperaturzahl

 T: 

6

 = Mäßigwärme- bis Wärmezeiger

Kontinentalitätszahl

 K: 

4

 = subozeanisch

Feuchtezahl

 F: 

5

 = Frischezeiger

Reaktionszahl

 R: 

9

 = Basen- und Kalkzeiger

Stickstoffzahl

 N: 

5

 = mäßig stickstoffreiche Standorte anzeigend

Salzzahl

 S: 

0

 = nicht salzertragend

 

Lebensform

 Leb: 

G

 = Geophyt

Blattausdauer

 Bl: 

I

 = immergrün

Soziologie

 Sozio: 

8431

 = Fagion sylvaticae

 
 
 

Bei fehlenden Informationen oder fehlender Karte siehe auch über-/untergeordnete Sippe. Bitte beachten Sie auch die Einleitungsseite zu den Steckbriefen.