Anmerkungen aus Kommentierte Artenliste 2018 (Erläuterungen)
Hackel & Hackel (2001), Meierott 2001, FRG, FAllg 2004, FHuG, Dörr 2007. Nach Meinung von U. Körber-Grohnde (mdl. Mitt. 1992) sind zumindest in Südbayern kaum mehr eigentliche Kriechen vorhanden, die meisten so genannten Exemplare sind schon durch Auslese weiterentwickelte primitive Landsorten (P. domestica subsp. prisca); einzig bekanntes Vorkommen echter Kriechen noch im Pfarrgarten von Oberauerbach bei Mindelheim. Vermutlich ist regional mit größeren Datenunsicherheiten zu rechnen.
Nur noch vereinzelt als Obstbaum (Brennfrucht) gepflanzt. Verwilderte Vorkommen sind auf die weite Verwendung als Pfropfunterlage zurückzuführen. Hieraus öfter durchwachsend und in Hecken und verbuschenden Streuobstwiesen in verschiedenen Sorten verwildert, dabei eigene Gebüsche bildend und lokal eingebürgert. Zur Angabe von Hackel für das Allgäu siehe unter subsp. prisca.
Bei fehlenden Informationen oder fehlender Karte siehe auch über-/untergeordnete Sippe. Bitte beachten Sie auch die Einleitungsseite zu den Steckbriefen.