Steckbriefe zu den Gefäßpflanzen Bayerns

Salix daphnoides Vill.
Reif-Weide

taxnr 5164
LfU-taxnr 9P0H500500

Systematik und Morphologie

Trachaeophyta

   Spermatophyta

      Magnoliophytina

         Magnoliopsida DC.

            Dilleniidae Takht.

               Salicales Lindley

                  Salicaceae Mirbel

                     Salix L.

                        Salix daphnoides Vill.

Abbildungen zu Salix daphnoides Vill.

 
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Verbreitung und Status

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Erläuterungen zum Datenbestand
 

Status in Bayern

H

einheimisch

Gefährdung
Gefährdung nach Roter Liste Bayern 2024 (Erläuterungen)
3 gefährdet
Gefährdung n. RL Bayern 2024 - Hügel- u. Bergland (Erläuterungen)
2 stark gefährdet
Gefährdung n. RL Bayern 2024 - Alpen (Erläuterungen)
3 gefährdet
Gefährdung nach Roter Liste Deutschland 2018
2 stark gefährdet
Gefährdung nach Roter Liste Bayern 2003 (Erläuterungen)
3 gefährdet
Anmerkungen zum Taxon
Anmerkungen aus Rote Liste Bayern 2024
synanthrope Vorkommen nicht bewertet 
Anmerkungen aus Rote Liste Bayern 2003
Im Alpenvorland existieren nur noch wenige naturnahe Bestände. Die Art ist weitaus weniger als S. eleagnos in der Lage, sich sekundär neue Wuchsorte, z. B. Kiesgruben, zu erschließen (Mitt. B. Quinger). Deutlicher Rückgang infolge des Flussausbaus der Alpenflüsse (Müller 1995). 
Anmerkungen aus Kommentierte Artenliste 2018 (Erläuterungen)
V 537, BayAtlas 119; nur südlich der Donau ursprünglich, sonst gepflanzt, im Alpenvorland rückläufig, >  
Flora von Bayern – Steckbriefe (Erläuterungen)
Bearbeiter
B. Quinger 
Standort
Ursprünglich auf in der Vegetationsperiode meist kurzfristig überschwemmten, ständig durchfeuchteten Sand- und Kiesböden (Moor 1958) entlang der Alpenvorlandflüsse. Dort Weiden-Gebüschen aus Salix purpurea und S. eleagnos beigemischt. An natürlichen Standorten auch mit Calamagrostis pseudophragmites und Myricaria germanica (z.B. an Oberer Isar bei Vorderriß) vergesellschaftet. Gegenüber Austrocknung weniger resistent als Lavendel- und Purpur-Weide, daher im Unterschied zu diesen nur selten an Sekundär-Standorten wie aufgelassenen Kiesgruben anzutreffen. 

Zeigerwerte nach Ellenberg

Lichtzahl

 L: 

6

 = Halbschatten- bis Halblichtpflanze

 

  

 

   (Baumjungwuchs)

Temperaturzahl

 T: 

x

 = indifferentes Verhalten

Kontinentalitätszahl

 K: 

4

 = subozeanisch

Feuchtezahl

 F: 

8

 = Feuchte- bis Nässezeiger

 F2: 

w

 = Wechselfeuchtezeiger

Reaktionszahl

 R: 

8

 = Schwachbasen- bis Basenzeiger

Stickstoffzahl

 N: 

4

 = stickstoffarme bis mäßig stickstoffreiche Standorte anzeigend

Salzzahl

 S: 

0

 = nicht salzertragend

 

Lebensform

 Lebensform: 

N

 = Nanophanerophyt

 

  

 

   oder Phanerophyt

Blattausdauer

 Blattausdauer: 

S

 = sommergrün

Soziologie

 Soziologie: 

8111

 = Salicion eleagni

 
 
 

Bei fehlenden Informationen oder fehlender Karte siehe auch über-/untergeordnete Sippe. Bitte beachten Sie auch die Einleitungsseite zu den Steckbriefen.